So arbeite ich

Regeln. Parameter. Steuerung.

Ein Depot ist kein Plan. Eine Vermögensarchitektur folgt klar definierten Regeln – und wird bewusst kalibriert.

5–15% Positionskorridor Drawdown als Leitgröße System statt Bauchgefühl
Abstrakte System-Visualisierung: Struktur, Module, Architektur

Prinzipien

Drei Regeln, die Komplexität reduzieren

1) Positionsgrößen

Richtwert 5–15% je Baustein – abhängig von Funktion und Risikoklasse.

  • < 5%: Komplexität ohne Wirkung
  • > 15%: strukturelles Klumpenrisiko

2) Echte Diversifikation

Nicht Anzahl der Fonds – sondern unterschiedliche Wirkmechanismen.

  • mehrere Ertragsquellen
  • keine Scheindiversifikation

3) Regelbasierte Steuerung

Ich reagiere nicht auf Schwankung, sondern auf Regelverletzung.

  • Drawdown statt Volatilität
  • Kalibrierung statt Aktionismus
In der Praxis
100.000 € → 90.000 €
10% Verlust sind abstrakt. In Euro gerechnet werden sie konkret.

Weil 10 % Verlustgrenze erst dann sinnvoll sind, wenn klar ist, was sie in Euro bedeuten – und ob das emotional tragbar ist.

Parameter statt Prognosen

  • Prozentzahlen wirken neutral – werden aber in Stressphasen oft falsch eingeschätzt.
  • Euro-Beträge machen Belastung konkret: „Kann ich damit ruhig schlafen?“
  • Darum definieren wir vorab einen Belastungsrahmen (Drawdown), nicht nur ein Bauchgefühl.
  • Solange dieser Rahmen hält, bleibt das System stabil.
  • Erst bei Regelverletzung wird kalibriert – nicht bei jeder Schlagzeile.

Lebensphasen

Struktur bewahren – Module anpassen

Ansparphase

Risikokorridor, Rollenlogik, Rebalancing – klare Regeln statt Einzelentscheidungen.

Entnahmephase

Z. B. Zweikontenmodell: Entnahmen von Marktschwankungen entkoppeln, ohne das Prinzip zu ändern.

„Ich beobachte keine Märkte. Ich überprüfe Systemparameter.“

Disziplinierte Führung statt hektischer Reaktion.